Der Horstberg

Das sind die Tiere auf dem Horstberg

Ein Hund...
Meerschweinchen...
Enten...
Kaninchen...
Ziegen...
Kühe und Rinder...
Schweine...
Katzen...
Pferde...

 

Ein Hund...

Ich heiße Higgins und bin ein großer
Border Collie,


ich bin ein Mitglied in der Familie der Britischen Hütehunde und wohne auf dem Horstberg. Das Ursprungsland meiner Rasse ist Großbritannien. Als arbeitender Hütehund sind meine Kollegen auf der ganzen Welt anzutreffen, vorwiegend dort, wo es Schaf- und Rinderherden zu treiben gibt.

Eine erste Beschreibung meiner lautlosen, geduckten und behutsamen Arbeitsweise wurde 1570 niedergeschrieben.
Die Fähigkeit, Tiere auch selbständig zu arbeiten, ist meiner Rasse angeboren. Meine Aufgaben an der Herde kennt ich instinktiv.
Äußerlich bin ich von mittlerer Größe, das Fell lang- oder kurzhaarig, meist schwarz mit weißen Abzeichen, aber auch in tricolor (dreifarbig), bin ich sehr pflegeleicht, robust und gesund. Ich zeige Charme und Anmut, bin aufmerksam, klug und sportlich. Ich bewege mich elegant, frei und mühelos. Mein Wesen ist liebenswürdig und liebenswert. Ich habe einen guten anhänglichen Charakter, bei geregelter Auslastung ein anständiges Betragen und bin sehr anpassungsfähig. Das ist Prima, denn auf dem Horstberg ist immer etwas anderes los.
Unbekanntes melde ich wachsam. Auf Fremde gehe ich meist freundlich zu, kann sich aber auch zurückhalten sein. 
Ich bin gehorsam und eine treue Seele. 

 

Enten...

Wir sind eine Entenfamilie...


wir gehören alle zu einer Familie.
Wir Hausenten stammen von der Wild- oder Stockente ab. Bei den Stockenten tragen die männlichen Erpel ein farbenprächtiges Federkleid, die Weibchen jedoch sind nur unscheinbar braun. Bei uns ist das Gefieder meistens weiß oder leicht braun gesprenkelt.
Wir sind Schwimmvögel. In unserem dichten Gefieder ist viel Luft eingeschlossen. So ist eine Ente nicht nur vor Kälte geschützt, der Körper schwimmt auch gut auf dem Wasser. Die Deckfedern werden regelmäßig mit Fett eingerieben, das eine Ente aus der Bürzeldrüse am oberen Ende des Rumpfes drückt. An den Füßen sind 3 Zehen durch Schwimmhäute miteinander verbunden.
Wir Enten sind Allesfresser. Wir fressen Körner, Küchenabfälle, Schnecken, Regenwürmer, vor allem aber kleine Tiere, die sie im Wasser finden. Dabei "gründeln" sie, wobei sie den Kopf tief ins Wasser stecken.
Wir ganz jungen Enten sind Nestflüchter, wir können schwimmen, ohne es vorher gelernt zu haben.

 

Meerschweinchen...

Wir sind eine große Meerschweinfamilie




wir sind alle Mitglieder in der Familie der Meerschweinchen.
Eins ist schöner als das andere, aber in unserer Art und unsrem Wesen sind sie alle gleich putzig, niedlich, kuschelig, einfach wunderbare Geschöpfe.
Oder? :-)
Unter den vielen Rassen der Meerschweinchen gibt es welche mit langen, welche mit kurzen Haaren und solche, die Wirbel haben. Wir haben auch von allem etwas.
Zu unserem Namen haben wir, weil wir im 16. Jahrhundert mit den  Holländern, aus dem neuentdeckten Amerika über das Meer nach Europa kamen. Unsere Vorfahren waren wildfarbene Tiere. Sie quiekten wie die Schweine und hatten so bald den Namen Meerschwein.
Was wir Meerschweinchen sooo gerne fressen:
Melonen, Bananen, Äpfel, Erdbeeren, Kiwi , Weintrauben, Paprika, Petersilie, Karotten, Löwenzahn, Schlangengurke und viele mehr. 

 

Kaninchen...

Wie sind Heidi, Peter und Wolle.

 
 
Wir wohnen jetzt in unserer neues Zuhause auf dem Horstberg.
Wir sind Nagetiere und man sagt das vor Tausenden Jahren sich das Wildkaninchen zuerst in Spanien vermehrte. Die Römer haben unsere Zucht in ihrem Reich verbreitet. Mönche aus Südfrankreich haben das Kaninchen im Mittelalter bezähmt, um uns während der Fastenzeit zu essen. Seitdem ist Frankreich ein Land geworden, das Kaninchen züchtet.
Wir sind sehr furchtsame Tiere, die gern springen und rennen, haben einen feinen Geruchssinn und ein feines Gehör. In der Natur führten wir hauptsächlich ein nächtliches Leben. Aber auf dem Horstberg sieht man uns auch tagsüber.
Es gibt 50 reinen Kaninchenrassen, die von dem französischen Kaninchenzuchtbund anerkannt wurden.
Der erste Standart dieses Kaninchens, wurde im Jahre 1895 gestiftet aber die französischen Züchter haben es erst 1919 erkannt. Es hat einen großen langen Körper mit einem kräftigen Muskelsystem und einem starken Gerippe. Seine Ohren sind gerade und enden ein bisschen wie einen Löffel. Sie sind auch behaart. Die Wamme, die flach ist, gibt es nur bei den Weibchen. Das Fell ist kurz, glatt und dicht. Die grauen Farben sind sehr verbreitet. Das Männchen wiegt im Durchschnitt 6 Kilogramme und das Weibchen von 6 bis 8 Kilogramme.

 

Ziegen...

Wir sind die Haus- und Hofziegen.




Wir können ganz unterschiedlich aussehen - und trotzdem sind wir auf den ersten Blick zu erkennen: 
Wir haben ein kleines Schwänzchen, das sie vorwitzig aufstellen können. Die Männchen tragen außerdem den typischen Ziegenbart. Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen Hörner.
Männliche Ziegen werden Bock genannt, die Weibchen Geiß oder Ziege. Junge Ziegen heißen Zicklein.
Wir Ziege gehören zu den Haustierrassen, die schon sehr früh bei den Menschen gelebt haben. Uns gibt es heute auf der ganzen Welt. Mit unseren bescheidenen Ansprüchen an Futter und Stallraum hat wir in vielen Ländern mit kargem Futterangebot eine große Bedeutung bei der Versorgung der Menschen mit eiweißreichen Nahrungsmitteln.
Wenn eine Ziege ausgewachsen ist und ca. 60 - 70 kg ist, kann sie 1000 kg Milch im Jahr geben. Daraus lassen sich etwa 90 kg Käse machen.
Wir Ziegen werden etwa 10 bis 15 Jahre alt.

 

Schweine...

Unsere Namen sind Carolin, Düse und Flitze.


Wir sind die deutschen Edelschweine auf dem Horstberg.
Entstanden ist unserer Rasse aus alten einheimischen primitive schlappohrigen Schweinen, den sogenannten Marschlandschweinen und Kreuzung mit englischen Yorkshire-Ebern Ende. Das war Ende des 19. Jahrhunderts. 1904 wurde die Rasse offiziell anerkannt.
Eines unser charakteristischen Kennzeichen sind die Stehohren. Außer die von Flitze :-)
Wenn man uns beschreibt dann klingt das meist so: großrahmig, mittellang, weiße Borsten auf weißer Haut, breiter Kopf mit eingedellter Nasenlinie, meist Stehohren, frohwüchsig, geringe Stressanfälligkeit, 10 - 12 Ferkel pro Wurf
Eine Sau wiegt etwa 250 - 280 kg und wenn wir ausgewachsen sind haben wir eine Widerristhöhe von 80 cm.
Ein Eber sollte mehr wiegen etwa 300 - 350 kg und er wird auch etwas größer. Er kann bis zu 85 cm Widerristhöhe haben.
Es wurde früh systematisch auf Frühreife und Frohwüchsigkeit gezüchtet.
Zuchtleistung Mastleistung Schlachtkörperbewertung
aufgezogene Ferkel tägliche
Zunahme
pro g
Futter-
verwertung
1:
Rücken-
muskel
cm²
Muskel-
fleisch-
anteil %
pH1
Wert
Kotelett
pH24
Wert
Kotelett
je Sau
u. Jahr
je Wurf
19,4 9,1 833 2,77 43,2 57,1 6,32 5,49

 

Katzen...

Mautz, Murzel, Ernie und die Schwester von Molli leben auf dem Horstberg.

 

Kühe und Rinder (Fräsen und Kälber)...


Wir, die schwarzbunten Kühe sind eine sehr alte Rinderrasse und die am häufigste vertretene Rinderasse der Welt.
Wir wurden bereits im 16. Jahrhundert in Nordeuropa gehalten. Um 1800 wurde in den norddeutschen Niederungsgebieten das schwarz und weiß gefleckt, sehr milchreich und zur Mast geeignet Rind beschrieben, 1868 entstand das erste Herdbuch.

Wir werden wegen unserer hohen Milchleistung auf dem Horstberg gehalten. Eine einzige Kuh kann jährlich 5000 bis 8000 kg Milch liefern, Spitzentiere bis zu 10000 kg.
Ausgewachsene Kühe sollen eine Kreuzhöhe von 145 bis 150 cm, sowie ein Gewicht von 700 bis 800  kg erreichen. Unser Körperbau und ein korrekten,  widerstandsfähigen Fundaments, müssen den hohen Leistungsanforderungen entsprechen. Verlangt wird außerdem ein gutes melkbares Euter. Angestrebt wird die rentable Kuh die über viele Laktationen nutzbar ist und den jeweiligen Haltungsbedingungen gerecht wird. Voraussetzungen dazu sind eine genetisch bedingte Anpassungsfähigkeit, großes Grundfutter- und Trockensubstanzaufnahmevermögen sowie stabile Gesundheit und gute Fruchtbarkeit.
Weibliche Rinder werden im Alter von 8 - 10 Monaten geschlechtsreif und es tritt die erste Brunst auf. Die Trächtigkeitsdauer beträgt bei einer Kuh ca. 9 Monate und 9 Tage ( 285 Tage). Etwa 6 - 8 Wochen vor der Geburt ihres ersten Kalbes wird die "Kalbin" durch eine entsprechende Fütterung auf die hohen Anforderungen der Geburt und der Milchleistungsperiode vorbereitet.

Nach den ca. 285 Tagen kommt das etwa 40 kg schwere Kalb, auf dem Horstberg, zur Welt. Die Kuh ist nun 25 - 27 Monate alt und wiegt ca. 500 kg. Bei gutem Geburtsverlauf und nach einer der hohen Beanspruchung und hohen Milchleistung angemessenen Rastzeit erfolgt nach ca. 40 - 80 Tagen eine erneute Besamung.
Nach der Geburt setzt die Milchproduktion hormonell bedingt ein. Eine Laktationsperiode dauert ca. 300 Tage. In deren Verlauf kann die Milchleistung auf über 30 kg pro Tag ansteigen und fällt danach kontinuierlich ab.

Hervorragende Milchkühe, wie die auf dem Foto, erreichen Lebensleistungen von über 100.000 kg Milch.
Wir werden jeden Morgen und Abend gemolken.
Im Jahr 2002 soll es ca. 1.536.000 Kühe unserer Rasse in ganz Deutschland gegeben haben.

Was ist ein... 
...Rind? Unter dem Oberbegriff Rind sind alle weiblichen und männlichen Tiere bezeichnet.
...Kalb? Rinder im ersten Lebensjahr, unabhängig ihres Geschlechts, werden als Kälber bezeichnet.
...Bulle? Bullen werden auch Stiere genannt. Bullen sind geschlechtsreife, männliche Rinder.
...Ochse? Männliche, kastrierte Rinder werden als Ochse bezeichnet. 
...Färse? Färsen sind weibliche Rinder, die noch nicht gekalbt haben.
...Kuh? Weibliche Rinder werden nach dem ersten Kalben als Kuh bezeichnet.

 

Pferde...


vom Shire Horse bis zum Shetlandpony findet man auf dem Horstberg fast alles.

 

Ich bin Lutzie. 


Ich bin, zur Zeit, das jüngste Mitglied der Horstbergfamilie. Das Licht der Welt erblickt ich am 01. September 2005.

Und nun schon 4 Wochen alt :-)